Walter Venter

Über den Künstler

Walter Venter wurde als 3. Kind des Korbmachers Bernhard Venter und dessen Ehefrau Karoline Venter, geb. Mägdfessel am 25. Dezember 1912 in Kleinschmalkalden, Wiebachsgasse 9 geboren.

Er besuchte von 1918 bis 1926 die „Volksschule“ in Kleinschmalkalden. Schon sehr früh erkannte man bei ihm das angeborene Talent für das Zeichnen und für die Malerei bzw. die Freude an bildlicher Darstellung. Nach anfänglichen Skizzen, ausgeführt in der Regel mit Bleistift, versuchte er sich zunehmend auch mit anderen Techniken. Hinzu kam auch die durch Übung erlangte Fähigkeit zur Anwendung der Kunstschrift.

Nach dem Krieg ist aus Mangel an Material und Möglichkeiten zur Ausführung zum Teil oft ein Holzspan verwendet worden, den man je nach gewünschter Breite zurecht schnitzen musste. Als seine Schulzeit beendet war, absolvierte Walter Venter einige Stunden der Förderung bei einem Zeichenlehrer Adrian in Schmalkalden.

Entsprechend des vorhandenen Talentes hätte nach der Schulentlassung 1926 eine Förderung bzw. Weiterbildung erfolgen müssen. Jedoch die soziale Stellung in der Familie ließ eine solche „brotlose Kunst“ für den Sohn eines schlichten Korbmachers nicht zu.

Somit begann Walter Venter 1926 eine Lehre im damaligen Lederwarenbetrieb J. C. Faust als Feintäschner. Diese Tätigkeit übte er in seinem Ausbildungsbetrieb bis zu seiner Rente aus.